Langeoog, die Insel fürs Leben.
Willkommen im Hotel Ferien- und Tagungszentrum Bethanien.
Langeoog (friesisch lange Insel)will Erholungswünsche zu erfüllen: Kilometerlange Sandstrände für Schwimmer, Strandläufer, Sportler und Burgenbauer, weite Dünentäler zum Fahrradfahren und Wandern, Aussichtspunkte, die über Wellen und Wattenmeer schauen lassen, glasklare, pollen- und abgasarme Luft – Balsam für strapazierte Atemwege. Der Golfstrom sorgt für ein ausgeglichenes Klima.
Langeoog beherbergte zeitweise die größte Silbermöwenkolonie Deutschlands mit bis zu 30.000 Brutpaaren. .Fasane, Turmfalken, Rotschenkel, Austernfischer, Zwergseeschwalben und andere Seeschwalbenarten gehören neben einer Vielzahl weiterer Vogelarten zu den ebenfalls auf der Insel vorkommenden Vögeln.
Höchster Baum der Insel ist eine 17 Meter hohe Bergulme hinter dem 1902 erbauten ehemaligen Kurhaus, das heute den Namen Inselhotel Kröger trägt.
Der 1909 erbaute Wasserturm Langeoog ist das Wahrzeichen der Insel und kann während der Sommersaison bestiegen werden. Das Langeooger Kurzentrum mit Kurgarten befindet sich im Nordwesten des Inseldorfes. Zu den Kureinrichtungen gehört u.a. ein Meerwasserwellenbrandungsbad sowie das für Veranstaltungen genutzte, „Haus der Insel“. Hier finden im Sommer regelmäßig Musik- und Kulturveranstaltungen sowie Ausstellungen statt. Im „Haus der Insel“ befindet sich das Langeooger Schifffahrtsmuseum mit einer großen Sammlung an Schiffsmodellen sowie einem Nordseeaquarium. Vor dem „Haus der Insel“ kann man das alte Museumsrettungsboot „Langeoog“ besichtigen. Im Caspar-Döring-Pad befindet sich das Heimatmuseum der Insel. Das Seemannshus ist ein altes Insulanerhaus mit Wohnstube, Veranda und vier Gästezimmern aus dem Jahr 1844, in dessen Räumlichkeiten der örtliche Heimatverein Ausstellungsstücke aus der Langeooger Geschichte sowie Gegenstände aus dem Leben der Insulaner ausstellt. Im stillgelegten Wasserwerk befindet sich seit dem Juni 2000 das Infohaus „Altes Wasserwerk“. Es erläutert den Besuchern die Schwierigkeiten bei der Trinkwasserversorgung der Insel. Die Langeooger Trinkwassergewinnung erfolgt über eine große unter der Insel liegende Süßwasserlinse. Das Infohaus befindet sich am Ende der Mittelstraße und kann täglich unentgeltlich besichtigt werden.[ Auf der Nordseite des Inselbahnhofs befindet sich das Denkmal einer historischen Diesellokomotive. . Die nach dem ehemaligen Kurator des Inselhospizs des Klosters Loccum Friedrich Wilhelm Barkhausen benannte Barkhausenstraße und die Hauptstraße sind die beiden Hauptgeschäftsstraßen im Ortszentrum von Langeoog.
Auf den Heerenhusdünen am Ostrande des Ortes befindet sich die alte Seenotbeobachtungsstation der Insel. Der weithin zu sehende orangefarbene Kastenbau der DGzRS steht auf einer 21 m hohen Düne. Der Sockel der Station stammt noch aus dem 2. Weltkrieg. Die Seenotbeobachtungsstationen, von denen es an der deutschen Küste insgesamt 19 Stationen gab, dienten als wichtige Bindeglieder in der Alarmierungskette im Seenotfall. Sie wurden 2005 außer Dienst gestellt. Der Langeooger Dünenfriedhof liegt nordöstlich des Inseldorfs inmitten von Dünen. Der Friedhof ist vor allem wegen des Grabs der 1972 bestatteten Sängerin Lale Andersen bekannt. Weiter befinden sich hier auch zwei Gedenkstätten der Kriegsopfer.
Kleiner Ausflug in die Geschichte:
Im Zeitraum von 1650 bis 1700 musste das Dorf mehrfach infolge Sandflugs verlagert werden. So wurde im Osten der Insel 1666 eine Kirche errichtet und auch für die Jahre 1702 bis 1706 wird von einem Kirchbau und der Errichtung eines Ostdorfs in der Nähe der Melkhörndünen berichtet. Ferner ist zu lesen, dass die Petriflut am 22. Februar 1651 zu einem Durchbruch der Insel geführt hat. Die Weihnachtsflut 1717 riss die Insel in der Nähe des Großen Schlopp (Grote Sloop; Sloop bezeichnet dabei einen linienhaften Dünendurchbruch in zwei Teile. Die Kirche und das Pfarrhaus wurden dabei zerstört, das zu diesem Zeitpunkt wieder im Westteil der Insel befindliche Dorf beschädigt. Bis auf vier Familien verließen daraufhin die Bewohner die Insel. Nach einer weiteren schweren Sturmflut 1732 wurde die Insel wieder dauerhaft von drei Familien besiedelt, doch wird auch für das Jahr 1736 berichtet, dass die Bewohner die Insel wieder verließen. ... Mehr erfahren Sie bei unserer Teestunde, wenn Frau Haller erzählt....